Über das Projekt

cropped-logo_neu_quadrad.jpg„Sprache verbindet / Mova obednuje“

ist ein Sprach‐ und Sozialprojekt, das drei Länder umfasst und seit 2002 in der Stadt Ternopil im Westen der Ukraine stattfindet.

Dabei bekommen Waisenkinder sowie Kinder aus sozial schwächeren Familien die Möglichkeit, einen kostenlosen Deutschunterricht zu besuchen.
Während des Schuljahres werden die Kinder und Jugendlichen von qualifizierten Lehrkräften aus Ternopil betreut. Das von ehrenamtlich arbeitenden StudentInnen
und Uni‐AbsolventInnen aus Österreich, Deutschland und der Ukraine gemeinsam getragene Projekt gibt es bereits seit 2002. In jedem Land arbeitet je ein Trägerverein
an der Vorbereitung und Durchführung des Projekts und der Requirierung von Spenden.

In Ternopil findet zudem jeden Sommer eine mehrwöchige Sommerschule statt: Die 20 bis 35 Schülerinnen und Schüler erhalten im Juli/August von Lehrern und
Betreuern (Studierenden der Germanistik) aus Deutschland und Österreich einen Intensivkurs in der deutschen Sprache. Vereinzelt nehmen auch gleichaltrige Jugendliche
aus Deutschland oder Österreich an der Schule teil. Auf spielerische Weise und in ganztägiger Betreuung werden dabei Sprachkenntnisse und gegenseitiges Verständnis vertieft.

In den letzten 10 Jahren spannte sich die Palette an Aktivitäten im Unterricht vom Singen von Liedern über Computerkurse und das Ausarbeiten von Theaterstücken
bis zu politischen Debatten über den gemeinsamen Kontinent Europa.

Das Projekt fördert außerdem den Austausch zwischen der Ukraine und den deutschsprachigen Ländern auf Hochschulebene: So besuchen bereits jetzt ehemalige
Teilnehmerinnen des Projekts Universitäten in Deutschland. „Sprache verbindet“ trägt somit dazu bei, sprachliche wie soziale Barrieren abzubauen und Vorurteilen
entgegen zu treten, was wiederum zur Förderung einer europäischen Zukunft beiträgt.