Sprache Verbindet – Sommerschule 2012

Das Jahr 2012 war für unser Sprach- und Hilfsprojekt ein ganz besonderes: Zum bereits zehnten Mal fand in der westukrainischen Stadt Ternopil die Sommerschule von „03082012117Sprache verbindet“ statt. Vom 30. Juli bis zum 10. August 2012 konnten dank Ihres Engagements wieder 22 sozial bedürftigen Kindern und Jugendlichen in der ärmsten Gebietshauptstadt der Ukraine eine breitere Perspektive gegeben werden. Die Schülerinnen und Schüler waren wieder mit großem Einsatz bei der Sache. Der Umstand, dass in der Sommerschule vor allem das Sprechen mit deutschen Muttersprachlern forciert wird, das im schulischen Deutschunterricht oft zu kurz kommt, führte auch diesmal innerhalb von zwei Wochen zu erstaunlichen Ergebnissen – die Freude am Sprechen war geweckt.

Die Organisation des Projekts hat sich mittlerweile fest etabliert: Die Unterbringung der Lehrenden aus Österreich und Deutschland erfolgt – zu preislich günstigen Bedingungen – in einem Gästehaus der Universität Ternopil. In demselben Haus befinden sich auch die Unterrichtsräume. In unmittelbarer Nähe steht ein Sportplatz zur Verfügung, der am Nachmittag genutzt wird.Die Gegend um die Schule ist grün und eignet sich für Aktivitäten aller Art. Das Mittagessen gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen findet in einem nahe gelegenen Lokal statt. Der Besitzer des Lokals hat übrigens im letzten August, begeistert von unserem Projekt, darauf bestanden, ein Mittagessen für die Kinder gratis zur Verfügung zu stellen. Herzlichkeit sowie gut erprobtes Miteinander zwischen ukrainischen, deutschen und österreichischen Mitarbeitern zeichnen „Sprache verbindet“ auch zehn Jahre nach seiner Gründung aus. Dabei lernen nicht nur die Schülerinnen und Schüler die deutsche Sprache, auch die österreichischen und deutschen Lehrkräfte profitieren enorm von der Begeisterung der Kinder und Jugendlichen.SV 2012 - Sommerschule - Basteln

Im Folgenden einige Zitate von Lehrern und Schülern der Sommerschule 2012:

Besonders berührt hat mich jene Begebenheit, als wir einem Jungen aus einer ärmlichen Familie sein Geschenk, einen Rucksack, gaben. Ungläubig, mit Tränen in den Augen, nahm er das Geschenk an und bedankte sich vielmals.“ 

Georg Haider, Lehrer

„Als Lehrer in der ersten Woche des Kurses mit kompetenter Hilfe durch Zoriana konnte ich die Aussprache der Kinder verbessern helfen. Begeistert und gespannt lauschten sie den Vortrag über die Entwicklung der Institutionen in Europa.“

Martin Mühlbacher, Lehrer

Mir hat es viel Spaß gemacht als Lehrerin dabei gewesen zu sein. Das Angebot Deutsch von Muttersprachlern zu lernen ist wesentlich für das Erlernen einer Sprache; durch moderne Methoden konnte ich zusätzlich den Kindern das bieten, was sie im normalen Schulunterricht nicht lernen können.

Zoriana M., Lehrerin

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